Glossar

Backup einfach erklärt

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Das Backup einfach erklärt, ohne Fachchinesisch und mit Beispielen aus der Praxis.

Ein Backup ist eine Sicherungskopie. Bei einer Website heißt das, alle Dateien und alle Inhalte werden so gespeichert, dass sich die Seite daraus jederzeit wiederherstellen lässt. Ein gutes Website-Backup ist wie eine Versicherung. Man merkt erst, dass man es braucht, wenn etwas passiert ist.

Wann ein Backup Ihre Website rettet

  • Ein Update geht schief und die Seite zeigt nur noch eine Fehlermeldung.
  • Die Website wurde gehackt und Angreifer haben Dateien verändert.
  • Jemand löscht aus Versehen eine Seite oder ein ganzes Menü.
  • Der Hoster hat einen Ausfall oder der Vertrag wurde gekündigt.
  • Der Webdesigner ist nicht mehr erreichbar und niemand kommt an die alte Website heran.

Was zu einem vollständigen Backup gehört

Bei WordPress besteht eine Website aus zwei Teilen. Die Dateien enthalten WordPress selbst, das Theme, die Plugins und alle hochgeladenen Bilder und Dokumente. Die Datenbank enthält die Texte, Seiten, Einstellungen und Benutzerkonten. Ein Backup für WordPress ist nur dann vollständig, wenn beides gesichert ist. Fehlt die Datenbank, sind die Inhalte weg. Fehlen die Dateien, sind es die Bilder.

Wie oft und wo gesichert werden sollte

Wie oft gesichert wird, hängt davon ab, wie oft sich die Website ändert. Bei einem Shop oder einer Seite mit täglichen Anfragen sollte es jeden Tag sein. Bei einer kleinen Firmenwebsite, an der sich selten etwas ändert, reicht oft einmal pro Woche. Wichtig ist auch, wie lange die Sicherungen aufbewahrt werden. Ein Hack fällt manchmal erst nach Wochen auf. Dann brauchen Sie eine Sicherung von vor dem Angriff.

Genauso wichtig ist der Ort. Ein WordPress-Backup, das auf demselben Server liegt wie die Website, hilft wenig, wenn genau dieser Server ausfällt oder gehackt wird. Bewährt hat sich die 3-2-1-Regel:

  • drei Kopien Ihrer Daten
  • auf zwei verschiedenen Speichern
  • davon eine an einem anderen Ort, also außerhalb des eigenen Servers

Viele Hoster sichern Websites automatisch. Das ist gut, reicht aber oft nicht. Häufig werden die Sicherungen nur wenige Tage aufbewahrt und liegen im selben Rechenzentrum. Fragen Sie nach, was genau gesichert wird und wie lange.

Ein Backup ist nur so gut wie die Wiederherstellung

Das klingt banal, ist aber der häufigste Fehler. Viele merken erst im Ernstfall, dass die Sicherung unvollständig ist oder sich nicht einspielen lässt. Probieren Sie deshalb ab und zu aus, ob sich ein Backup wirklich zurückspielen lässt, am besten auf einer Testkopie.

Nach einem Hack ist außerdem Vorsicht geboten. Wer einfach ein altes Backup einspielt, holt sich die Lücke meist gleich mit zurück. Was dann zu tun ist, beschreiben wir auf der Seite WordPress gehackt. Ist der Webdesigner verschwunden und niemand weiß, ob es überhaupt Sicherungen gibt, hilft Ihnen unsere Seite Webdesigner nicht erreichbar weiter.

Tägliche Sicherungen außerhalb des eigenen Servers richten wir bei jeder WordPress-Installation ein und halten sie im Rahmen unserer WordPress-Betreuung dauerhaft aktuell.

Verwandte Begriffe sind PHP-Version und SSL-Zertifikat. Alle Begriffe finden Sie im Glossar.

Wissen Sie, ob Ihre Website gesichert ist?

Wir prüfen, was bei Ihnen gesichert wird und ob es im Ernstfall reicht. Auf Wunsch richten wir tägliche Sicherungen außerhalb Ihres Servers ein.

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