Agentur-Check

Agentur wechseln, ohne etwas zu verlieren

Sie wollen weg von Ihrer jetzigen Agentur, sorgen sich aber um Domain, E-Mails und Rankings? Mit guter Vorbereitung ist ein Wechsel kein Sprung ins Ungewisse. So gehen Sie vor.

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Die Sorge vor dem Wechsel ist verständlich

Viele Unternehmen bleiben länger bei ihrer Agentur, als ihnen lieb ist. Zufrieden sind sie dabei selten. Meist wissen sie einfach nicht, was beim Wechsel passiert. Läuft die Website danach noch? Kommen die E-Mails weiter an? Sind die Positionen bei Google auf einmal weg? Und was ist, wenn die alte Agentur nicht mitspielt?

Fast alles davon lässt sich vorher klären. Wer weiß, was ihm gehört und in welcher Reihenfolge er vorgehen muss, wechselt ohne Ausfall und muss in aller Regel auch bei Google nichts verlieren. Dann ist ein Wechsel kein großes Risiko mehr. Wie das geht, zeigen wir Ihnen hier in fünf Schritten.

Schritt 1: Klären, was Ihnen gehört

Bevor Sie kündigen, sollten Sie wissen, wer bei den wichtigsten Dingen eingetragen ist. Hier entstehen die meisten Probleme, weil Agenturen vieles in ihrem eigenen Namen anlegen. Das ist oft gar nicht böse gemeint, macht den Wechsel aber deutlich schwerer.

  • Domain. Wer ist als Inhaber eingetragen? Das sollte Ihr Unternehmen sein und nicht die Agentur. Ihr Anbieter kann Ihnen das bestätigen.
  • Hosting und E-Mail. Läuft der Vertrag über Sie oder über die Agentur? Und hängen Ihre E-Mail-Postfächer am selben Paket wie die Website?
  • Website. Haben Sie einen eigenen Administratorzugang? Und gehören Ihnen die Nutzungsrechte an Design, Texten und Bildern?
  • Google-Konten. Search Console, Google Analytics, Google Ads und Ihr Unternehmensprofil. Überall sollten Sie selbst Inhaber sein und die Agentur nur eingeladener Nutzer.
  • Alles andere. Social-Media-Profile, Newsletter-Werkzeuge und Einträge in Branchenportalen.

Wenn Ihnen etwas davon nicht gehört, fordern Sie die Übertragung am besten schriftlich an, solange Sie noch Kunde sind. Vor der Kündigung ist die Zusammenarbeit meistens entspannter als danach. Ist Ihr bisheriger Dienstleister gar nicht mehr zu erreichen, hilft Ihnen unsere Seite Webdesigner nicht erreichbar weiter.

Schritt 2: Den Vertrag prüfen und richtig kündigen

Schauen Sie in Ihren Vertrag und notieren Sie sich Laufzeit, Kündigungsfrist und die vorgeschriebene Form der Kündigung. Viele SEO-Verträge laufen zwölf Monate und verlängern sich automatisch, wenn Sie nicht rechtzeitig kündigen. Kündigen Sie schriftlich und so, dass Sie den Zugang später belegen können, etwa per Einschreiben.

Es kommt leider vor, dass eine Agentur eine Kündigung nicht akzeptieren will. Lassen Sie sich davon nicht verunsichern. Ob eine Kündigung wirksam ist, ergibt sich aus Ihrem Vertrag und nicht daraus, ob die Gegenseite einverstanden ist. Bei Streit über Fristen oder offene Rechnungen ist ein Anwalt der richtige Ansprechpartner. Wir sind keine Rechtsberater, helfen Ihnen aber gern bei allem Technischen.

Schritt 3: Sichern, was da ist

Bevor irgendetwas umzieht, sollte alles Wichtige bei Ihnen liegen. Das klingt aufwendig, ist aber meist in einem Tag erledigt.

  • Ein vollständiges Backup der Website mit allen Dateien und der Datenbank
  • Eine Liste aller Seiten mit ihren Adressen, die brauchen Sie später für die Weiterleitungen
  • Die Daten aus Search Console und Analytics, etwa als Export der letzten 16 Monate
  • Alle Zugangsdaten gesammelt an einem sicheren Ort

Wenn Sie nicht wissen, wie das geht, übernehmen wir das für Sie. Meist reicht dafür ein Zugang, den Sie als Kunde ohnehin haben sollten.

Unsicher, wo Sie anfangen sollen?

Dann gehen wir die Schritte gemeinsam durch. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, was Ihnen gehört, was noch fehlt und in welcher Reihenfolge Sie am besten vorgehen.

Schritt 4: Die Rankings mitnehmen

Ob Ihre Positionen bei Google den Wechsel überstehen, hängt vor allem an einer Frage. Bleiben die Adressen Ihrer Seiten gleich? Wenn ja, bekommt Google von einem Agenturwechsel praktisch nichts mit. Wird die Website dagegen neu gebaut und die Adressen ändern sich, braucht jede alte Adresse eine 301-Weiterleitung auf die passende neue Seite. Fehlen diese Weiterleitungen, verliert die Website einen großen Teil ihrer Sichtbarkeit und das oft für Monate.

Wir haben unsere eigene Website erst in diesem Sommer komplett neu gebaut und dabei jede alte Adresse einzeln weitergeleitet. Wie das im Detail aussieht und welche Fehler Sie vermeiden sollten, steht in unserer Relaunch-Checkliste.

Schritt 5: Ein geplanter Umzugstag

Am besten gibt es einen festen Tag, an dem alles umzieht. Domain, Hosting, Website und Zugänge wechseln dann gemeinsam. Vorher läuft die neue Umgebung im Hintergrund und wird in Ruhe getestet. So gibt es keinen Moment, in dem Ihre Seite nicht erreichbar ist oder E-Mails verloren gehen.

Bei Domains und Webhosting können wir den Umzug komplett übernehmen, weil wir beides selbst anbieten. Bei einer .de-Domain brauchen Sie dafür nur den Auth-Code, den Ihr bisheriger Anbieter Ihnen als Inhaber auf Anfrage ausstellt. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite zu Domains und Hosting.

Was wir beim Wechsel für Sie übernehmen

Sie müssen das alles nicht allein stemmen. Wenn Sie zu uns wechseln, kümmern wir uns um die technischen Schritte und halten Sie dabei auf dem Laufenden.

  • Wir prüfen, was Ihnen gehört und was noch übertragen werden muss.
  • Wir sichern Ihre Website und Ihre Daten.
  • Wir ziehen Domain, Hosting und E-Mail-Postfächer zu einem festen Termin um.
  • Wir richten Weiterleitungen ein, falls sich Adressen ändern.
  • Wir kontrollieren nach dem Umzug, ob Google und Ihre Kunden Sie weiter finden.

Mit Ihrer alten Agentur haben Sie dabei nur so viel zu tun wie unbedingt nötig. Die Kündigung schicken Sie selbst, um das Technische kümmern wir uns.

Ein Wechsel, wie wir ihn leider öfter erleben

Ein Unternehmen aus unserer Region hatte eineinhalb Jahre rund 450 Euro im Monat für SEO bezahlt, ohne einen einzigen Bericht zu bekommen. Als es kündigen wollte, wurde die Kündigung zunächst nicht akzeptiert. Heute arbeitet der Kunde mit uns. Was wir auf seiner Website vorgefunden haben, lesen Sie auf unserer Seite SEO-Agentur bringt keine Ergebnisse.

Wir erzählen das nicht, um über andere Agenturen herzuziehen. Die meisten arbeiten ordentlich. Wir erzählen es, weil wir wissen, wie viel Überwindung es kostet, nach so einer Erfahrung noch einmal neu anzufangen.

„Wir haben gar nichts gemacht“ ist keine gute Nachricht

Diesen Satz hören wir oft, wenn wir mit Kunden über ihre bisherige Agentur sprechen. Er soll beruhigen, ist aber eher ein Warnsignal. Eine Website, an der monatelang niemand etwas macht, bekommt auch keine Sicherheitsupdates. Im KI-Zeitalter werden Lücken schneller gefunden als je zuvor. Erst am 21. Oktober 2026 wurde mit PHP2Shell eine Lücke in PHP öffentlich, die mit Hilfe von KI entdeckt wurde und seit 2012 im Code steckte. Weltweit gingen daraufhin Websites vorsorglich offline, bis die Updates eingespielt waren.

Wenn Ihre Agentur schon vier Wochen braucht, um eine neue Stellenanzeige zu veröffentlichen, können Sie sich denken, wie es um solche Updates steht. Im schlimmsten Fall wird Ihre Website gehackt, Kundendaten und Passwörter landen im Netz oder Ihre Kunden bekommen über Ihre Seite Viren zugeschickt. Auch das ist ein guter Grund, den Wechsel nicht ewig aufzuschieben. Was bei einem Angriff zu tun ist, lesen Sie auf unserer Seite WordPress gehackt.

Woran Sie eine gute neue Agentur erkennen

Nach einer schlechten Erfahrung ist Vorsicht völlig richtig. Diese Punkte helfen bei der Auswahl.

  • Ein fester Ansprechpartner. Sie sollten wissen, wer Ihr Projekt betreut. Und Sie sollten diese Person auch erreichen.
  • Klare Zahlen vor dem Start. Sie bekommen ein schriftliches Angebot und wissen, was Sie für Ihr Geld erwarten können.
  • Alles auf Ihren Namen. Domain, Hosting und Google-Konten laufen auf Ihr Unternehmen, damit Sie nie wieder festhängen.
  • Glaubwürdige Bewertungen. Achten Sie auf die Anzahl im Verhältnis zum Alter der Firma. Wer seit zehn Jahren am Markt ist und nur zwei Bewertungen hat, sollte Sie stutzig machen. Auch eine Verteilung über mehrere Jahre und mehrere Plattformen ist ein gutes Zeichen.

Bei uns finden Sie derzeit 49 Google-Bewertungen mit 5,0 Sternen und 66 Bewertungen bei ProvenExpert mit 4,92. Unser Agentur-Check ist außerdem bewusst so gebaut, dass Sie uns erst kennenlernen, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.

Häufige Fragen zum Agenturwechsel

Kann meine alte Agentur den Wechsel verhindern?

Verhindern kann sie ihn in der Regel nicht, aber deutlich erschweren, wenn wichtige Zugänge nur bei ihr liegen. Deshalb ist der erste Schritt so wichtig. Wenn Domain und Konten auf Ihren Namen laufen, entscheiden Sie selbst.

Verliere ich beim Wechsel meine E-Mails?

Nicht, wenn der Umzug geplant ist. Postfächer werden vorher gesichert und erst umgestellt, wenn die neue Umgebung bereit ist. So geht keine Nachricht verloren.

Muss meine Website beim Wechsel neu gebaut werden?

Nein. Oft übernehmen wir die bestehende Website und verbessern sie Schritt für Schritt. Manchmal ist ein Neubau die bessere Lösung. Das sagen wir Ihnen dann offen und mit Begründung.

Wie lange dauert ein Agenturwechsel?

Das hängt vor allem von Ihrer Kündigungsfrist ab. Der technische Umzug selbst ist meist in wenigen Tagen erledigt, wenn alle Zugänge vorliegen.

Was kostet der Wechsel zu medienplus?

Das Erstgespräch und unsere Einschätzung sind kostenlos. Danach bekommen Sie ein Angebot, aus dem genau hervorgeht, was der Umzug und die weitere Betreuung kosten. Erst dann entscheiden Sie.

Wechseln, ohne dass etwas verloren geht.

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, was Ihnen gehört, was zu tun ist und in welcher Reihenfolge. Danach entscheiden Sie in Ruhe.

  • Antwort innerhalb von 24 Stunden
  • Fester Ansprechpartner für Ihr Projekt
  • Unverbindliches Erstgespräch

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